OBJEKTE MIT WEITBLICK


»massive passive« baut Massivholzhäuser ausschließlich mit Holz aus zertifizierten Beständen. Bei allen Projekten bevorzugen wir Dämmstoffe aus Naturmaterialien. Darüber hinaus sorgen technisch hochwertige, energieeffiziente und sinnvoll geplante Lüftungsanlagen, intelligente Heizungssysteme, sowie durchdachte Beschattungsanlagen in allen Häusern für ein angenehmes, gesundes Wohnklima.

Der Einsatz von Produkten auf Mineralöl-Basis (Styropor, PVC u.a.) wird auf ein absolutes Minimum reduziert. Stattdessen gehen »massive passive« -Häuser durch die Verwendung von Holz und anderen energieeffizienten Materialien in Richtung Nullenenergie-Haus: Nachhaltige Materialien reduzieren den CO₂-Haushalt, gewährleisten eine positive Bilanz bei der Berechnung der „grauen Energie“ und entlasten die Umwelt.
Massive Passive - Fischbach

Perfektes Zusammenspiel – Holz und Beton


»massive passive« nutzt die jeweiligen Stärken beider Materialien sinnvoll aus. So sorgt die Konstruktion aus Massivholz durch eine geringe Schallübertragung für akustischen Komfort im gesamten Gebäude.

Diese positive Eigenschaft wird durch die Kombination mit einem schweren Material wie Beton nochmals verbessert. Die Kombination bringt jedoch nicht nur technische Vorteile: Holz und Beton passen auch optisch sehr gut zusammen und bringen »massive passive« – Häusern einen interessanten architektonischen Mehrwert.

Holzhaus


Dieses Passivhaus aus Massivholz und Beton wurde in einer Wohnsiedlung in Mersch entworfen.

Im Inneren bietet das Haus auf der Gartenebene ein helles Wohnzimmer mit einer schönen modernen Küche mit Zugang zu einer gemütlichen Terrasse oder zum idyllischen Garten. Im Obergeschoss befinden sich 4 große und helle Schlafzimmer mit einer Master Suite und zwei Duschräumen. Besonderheiten: Böden, Türen und sogar die Decke sind schwarz. Die Auswahl der Möbel und Farbtupfer hier und da verleihen dem Ganzen ein edles und elegantes Ambiente. Allgemein wurde das Konzept bewusst so gestaltet, dass es ein Wechselspiel gibt zwischen Licht und dunklen Flächen.


Die Kombination aus Beton und Holz wurde aufgrund seiner besonderen Eigenschaften punkto Trägheit (besserer thermischer Komfort) und wegen seiner guten akustischen Fähigkeiten gewählt. Das Massivholz das außen sowie innen für das Obergeschoss verwendet wurde, gibt dem Haus auf natürliche und ästhetische Weise Wärme und etwas Sanftheit. Besonderes Augenmerk wurde auf die Wahl der Isolierung gelegt: kein Polystyrol oder PU-Schaum. Das ganze Haus, auch der Putz teilweise, wurde mit Holzfasern isoliert wegen seinen ökologischen Vorteilen.


Auf technischer Ebene fällt einem die Installation einer Wärmepumpe auf, mit Bohrung zum Heizen und Kühlen des Passivhauses. Eine kontrollierte mechanische Lüftung reguliert die konstante Frischluftzufuhr.


Das Haus wurde nach den modernsten Technologien in Passivbauweise gebaut. Ökologische Materialien wurden bevorzugt. Schlussendlich gab es einen großen Erfolg und das Energieziel wurde erreicht denn das Haus produziert mehr Energie als es verbraucht dank einer großen Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hauses.



Mersch «Koppelwee»


Hybrid-Passivhaus aus Beton und Massivholz in Mersch


Dieses hybride Passivhaus aus Beton und Massivholz wurde innerhalb der Wohnsiedlung "Koppelweg I" in Mersch (Großherzogtum Luxemburg) erbaut.


Im Erdgeschoss bietet das Haus ein helles Wohnzimmer mit einer schönen zeitgenössischen Eichenküche. Innen und außen verschmelzen durch große Erkerfenster auf gleicher Höhe wie die Decke, die den Zugang zu einer angenehmen Terrasse ermöglichen. Das Erdgeschoss besteht aus 3 hellen Schlafzimmern, darunter eine Mastersuite mit Ankleideraum, Bad sowie einem Duschraum.


Besonderheiten: Alle Wände des Flurs im Erdgeschoss sind aus Eiche, einschließlich der Innentüren. Diese Auskleidung ist durchgehend an den Wänden der drei Schlafzimmer. Die Kombination dieser Wände mit weißen Decken und schwarzem Parkett bringt eine nüchterne und elegante Atmosphäre in die Räumlichkeiten. Generell wurde der Geist des Hauses bewusst aus einem Spiel aus hellen und dunklen Flächen gestaltet.


Die Symbiose von Beton und Holz erklärt sich durch seine Eigenschaften in Verbindung mit der Trägheit des Gebäudes (besserer thermischer Komfort) und durch seine hohen akustischen Eigenschaften. Das Massivholz im Inneren erwärmt und erweicht die moderne Ästhetik des Hauses auf natürliche Weise.


Besonderes Augenmerk wurde auf die Akustik der Schlafzimmer mit einem Drei-Wand-Konstruktionssystem gelegt. Jeder Raum hat seine eigenen vier Wände und Massivholzplatten, die durch Hanf akustisch getrennt sind. Dadurch erhalten wir sehr gute akustische Werte, ähnlich einer Betonwand.


Auf technischer Ebene ist die Installation einer Wärmepumpe mit Eisspeicher zum Heizen und Kühlen des Passivhauses zu beachten. Die kontrollierte mechanische Belüftung regelt die konstante Frischluftzufuhr. Der Lüftungsluftdurchsatz wird durch CO2- und Feuchtemesssonden in jedem Wohnraum geregelt, was eine gute Luftqualität im ganzen Haus garantiert.


Das Haus wurde in modernster Passivbauweise errichtet. Ökologische Materialien wurden bevorzugt: kein Polystyrol oder PU-Schaum, sondern Holzfaserzellulose und Schaumglas. Zusätzlich wurde die gesamte Betonfläche aus wasserdichtem Beton hergestellt, wodurch die polymeren Dichtungsstreifen überflüssig werden.


Fotos: mypixelworld.be / Stéphanie Bodart